Am Morgen des 11. August 2007 gingen viele verzweifelte Blicke
nach oben in den bedeckten Wolkenhimmel, aus dem sich ein leichter
Regen ergoss. Zu Beginn sah es nicht so aus, als ob eine
Wetterbesserung in Sicht wäre. Mit dieser Erkenntnis ging alles zum
Tagesablauf über, die Teams kamen mehr oder weniger Pünktlich zur
Anmeldung und holten sich ihr Transponder und andere
Renn-Utensilien ab.
Aber im Gegensatz zum letzten Jahr bei dem es pünktlich zum ersten
Training zu regnen begann, zeigte sich der Wettergott gnädig und um
9.15 waren die letzten Regentropfen für diesen Tag gefallen.
So konnte das Training in von oben trockenen Bedingungen über die
Bühne gehen. Die Strecke erwies trotzdem noch als sehr schlammig
und rutschig, was sich bei allen Teams auf die Zeiten und
Motivation niederschlug. Trotzdem wurden noch die letzten
Feinheiten an den Renngeräten optimiert und getestet.
Am Vormittag wurde dann anschließend noch um die heiß begehrten und
umkämpften Startplätze für das Rennen gefightet, bei dem sich schon
ein wenig die Spreu vom Weizen trennte. Leider vielen auch einige
Mitfavoriten durch technische Defekte aus, aber das ist eben ein
beinharter Motorsport.
Zum Rennstart um 14.00 war die Strecke weiter aufgetrocknet und die
Laune der Teams stieg mit jedem Sonnenstrahl der sie Strecke traf.
Der Start selbst verlief ohne Zwischenfälle und das "Runden
fressen" konnte los gehen. Anfänglich zeigte sich das Teams mit
leichten Fahrern und groben Stoppelreifen Vorteile im tiefen
Gelände hatten und diese setzten sich an der Spitze des Feldes in
Szene, doch mit der immer mehr auftrocknender Strecke kamen auch
die anderen Teams immer mehr ins fliegen und boten sich spannende
Kämpfe um jede Platzierung und jeden Meter auf der Strecke, obwohl
das Ziel nach 3 Stunden noch weit weg war. Das Team des
Veranstalters konnte nach anfänglichen Problemen immer mehr ins
geschähen eingreifen und machten Platz um Platz gut. Nach 1
1/2-Stunden zeigten Mensch und Maschine die ersten
Erschöpfungserscheinungen und so passierten ein paar Stürze und
technische Defekte der kuriosen Art, so das man auf der Strecke
einigen Pedalen, Kotflügeln, Endtöpfe oder gar kompletten
Auspuffanlagen auf der Strecke verteilt erblickte.
Nichts desto Trotz ging das Rennen weiter und das Ende kam dann für
alle viel zu schnell auf dem zum Schluss schön griffigen Rundkurs
und das Teams "Tollhaus" mit der Startnummer 33 rettete sich mit
einem Vorsprung von zwei Runden auf das "Bist du Moped - Team Nr.
100" und dem Team des Enduroklub W7 überglücklich ins Ziel.